Die „widerwärtige“ Aussage der Angela M.

Was ich Ihnen jetzt gerne mitteilen möchte, Frau Merkel

15 Stun­den benö­tigt die Kanz­le­rin, um sich mit einer vom Blatt abge­le­se­nen Rede zum Anschlag von Ber­lin zu äußern. Was her­aus­kommt, ist ein Skan­dal:

Ich weiß, dass es für uns alle beson­ders schwer zu ertra­gen wäre, wenn sich bestä­ti­gen wür­de, dass ein Mensch die­se Tat began­gen hat, der in Deutsch­land um Schutz und Asyl gebe­ten hat.

Das ist rich­tig, Frau Mer­kel. Vor allem ist es beson­ders schwer zu ertra­gen, dass der mut­maß­li­che Täter gar nicht hier sein dürf­te – und es auch nicht wäre, hät­ten Sie die Sicher­heit unse­res Staa­tes nicht zuvor ekla­tant in die Ton­ne getre­ten. Dann sagen Sie:

Dies wäre beson­ders wider­wär­tig gegen­über den vie­len, vie­len Deut­schen, die tag­täg­lich in der Flücht­lings­hil­fe enga­giert sind und gegen­über den vie­len Men­schen, die unse­ren Schutz tat­säch­lich brau­chen und die sich um Inte­gra­ti­on in unser Land bemü­hen.

Die­se Aus­sa­ge ist gera­de­zu prä­de­sti­niert, den viel zitier­ten Keil in die Gesell­schaft zu trei­ben, wenn unter­schie­den wird, für wen die Tat beson­ders wider­wär­tig ist und für wen sie es offen­bar weit weni­ger ist. Für Men­schen, die in der Flücht­lings­hil­fe tätig sind, ist der Anschlag dem­nach wider­wär­ti­ger als für Men­schen, die nicht in der Flücht­lings­hil­fe tätig sind. Auch für Men­schen, die Schutz in unse­rem Land suchen, ist die Tat weit wider­wär­ti­ger als für die ein­hei­mi­sche Bevöl­ke­rung. Hät­ten Sie das frei vor­ge­tra­gen, hät­te ich gesagt:

Okay, das war unge­schickt for­mu­liert.

Aber das State­ment wur­de zuvor nie­der­ge­schrie­ben. Also ist davon aus­zu­ge­hen, dass es auch genau­so zu hören sein soll­te. Nun stellt sich die Fra­ge: Haben Sie sich die­sen Unsinn selbst aus­ge­dacht, oder hat Ihnen das jemand aufs Zet­tel­chen geschrie­ben?

War­um sagen Sie der Bevöl­ke­rung nicht, was wirk­lich pas­siert? Näm­lich, dass die­se gigan­ti­sche Zuwan­de­rungs­po­li­tik nichts Ande­res ist, als ein rie­si­ges Kon­junk­tur­pro­gramm, an dem die Migra­ti­ons­in­dus­trie Mil­li­ar­den ver­dient? War­um sagen Sie der Bevöl­ke­rung nicht, dass die Betrei­ber her­un­ter­ge­kom­me­ner Hei­me fürst­li­che Unter­brin­gungs­pau­scha­len erhal­ten, an denen sie sich ein gol­de­nes Näs­chen ver­die­nen? Der­weil las­sen Sie und Ihre Mit­strei­ter sich kein biss­chen in die Kar­ten schau­en – ent­schei­den alles hin­ter ver­schlos­se­nen Türen – und set­zen die Bevöl­ke­rung anschlie­ßend vor voll­ende­te Tat­sa­chen.

Nur wenn etwas Schlim­mes pas­siert, dür­fen wir alle plötz­lich „eins“ sein – ver­eint gegen den Hass. Und was macht der deut­sche Main­stream-Voll­horst? Er säuft Glüh­wein gegen den Ter­ror, plap­pert die­ses unsäg­li­che „Jetzt erst recht!“ nach, das ihm die Ein­heits­me­di­en gehirn­wä­sche­ar­tig vor­träl­lern und ist sicher: Wer Kri­tik übt, will sich nur den Anschlag zunut­ze machen.

Frau Mer­kel, anstatt pein­li­che Wort­hül­sen abzu­le­sen, soll­ten Sie der Bevöl­ke­rung lie­ber mit­tei­len, was wirk­lich gesche­hen ist – näm­lich, dass Sie die Kon­trol­le ver­lo­ren haben! Die Dul­dung der unbe­grenz­ten Zuwan­de­rung, ver­bun­den mit jeg­li­cher Kon­troll­ver­wei­ge­rung hat den Ter­ror in unser Land gebracht. Doch anstatt Klar­text zu reden, lesen Sie wei­ter­hin sto­isch alles vom Blatt ab, was Sie glau­ben, der Bevöl­ke­rung mit­tei­len zu müs­sen. Deutsch­land, wann wachst du end­lich auf?